An Geräten, bei denen dies möglich ist, empfehlen wir zum Zweck der Verschleißbestimmung das Messen des Kippspiels. Das Belastungsprinzip für eine solche Messung ist im folgenden Bild dargestellt.
Bei der Inbetriebnahme muss eine erste Messung durchgeführt werden, um einen Basiswert für
spätere Wiederholungsmessungen zu ermitteln.
Schraubenkontrolle durchführen.
Ausgehend von einer festgelegten Auslegerstellung werden die Messpunkte am Umfang markiert.
Gemessen wird zwischen der unteren Anschlusskonstruktion und dem mit der Oberkonstruktion verschraubten Lager.
Um den Einfluss von elastischen Verformungen der Anschlusskonstruktion so gering wie möglich zu halten,
muss möglichst nahe am Lager gemessen werden.
Für die Null-Einstellung der Messuhren, die eine Messgenauigkeit von 0,01mm aufweisen sollten,
ist zunächst das maximale rückdrehende Moment aufzubringen. Anschließend ist ein nach vorne
drehendes Moment zu erzeugen, unter Umständen durch Aufnehmen von Last.
Die Messung wird nach dem Schwenken der Oberkonstruktion in den markierten Messpositionen wiederholt.
Die ermittelten Basiswerte werden tabellarisch aufgezeichnet:
Spätestens alle zwölf Monate ist eine Wiederholungsmessung durchzuführen, und zwar unter den gleichen Bedingungen wie bei der Basismessung.
Die Messdifferenz zur Basismessung gibt den zwischenzeitlich eingetretenen Verschleiß an.
Bei stark ansteigenden Verschleißwerten sind die Zeitintervalle zwischen den Messungen zu verkürzen.
Werden die zulässigen Verschleißwerte (siehe
Maximal zulässige Vergrößerung der Lagerspiele) überschritten, setzen Sie sich bitte mit Rothe Erde in Verbindung.